Siegestor

Siegestor

Das Siegestor in München ist ein Triumphbogen, der das nördliche Ende der Ludwigstraße bildet. Von König Ludwig I. von Bayern im Jahre 1840 in Auftrag gegeben, wurde das Siegestor von Friedrich von Gärtner geplant und bis 1852 errichtet. Das Siegestor ist eine Nachbildung des Konstantinsbogen in Rom und wurde gezielt als nördliches Ende von König Ludwigs Prachtstraße gewählt.

Das Münchener Siegestor steht genau einen Kilometer von der Feldhernhalle, dem südlichen Ende der Ludwigstraße entfernt. Es soll im Rahmen des Gesamtkonzepts der Prachtstraße die militärische Säule des bayerischen Königreiches darstellen. Daher trägt das Siegestor auf der Nordseite die Inschrift "dem Bayerischen Heere".

Auf dem Siegestor thront eine Quadriga, die die Bavaria auf einem Wagen aus der Stadt heraus zieht. Die Motive auf halber Höhe des Siegestors repräsentieren die bayerischen Regierungsbezirke.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Siegestor schwer beschädigt. Beim Wiederaufbau erhielt es auf der Südseite eine weitere Inschrift: "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend."
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